🤿 Schnorchelausbildung erfolgreich abgeschlossen!

In den vergangenen Wochen wurde eine intensive Schnorchelausbildung für angehende und bereits aktive Einsatzkräfte durchgeführt. Der Schnorchelschein bildet dabei eine wichtige Grundlage für weiterführende Ausbildungen, etwa zum Schwimmlehrer, Rettungsschwimmlehrer oder Einsatztaucher. Gleichzeitig erweitert diese Ausbildung die Handlungsfähigkeit von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern im Einsatzdienst deutlich.

Inhalte der Ausbildung

  • Abschlussvideo zu den Suchmethoden
  • Theorieunterricht zu Gerätekunde, Wartung, Medizin und physikalischen Grundlagen
  • Erste praktische Versuche im Hallenbad
  • Intensives Üben mit Maske, Schnorchel und Flossen
  • Richtiges und kräfteschonendes Bewegen mit ABC-Ausrüstung
  • Verhalten beim Luftanhalten und Erkennen von Gefahren
  • Druckausgleich und Vermeidung von Verletzungen beim Abtauchen
  • Beüben verschiedener Suchmuster und Suchmethoden
  • Theorieprüfung

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sicheren und richtigen Umgang mit der ABC-Ausrüstung, bestehend aus Maske, Schnorchel und Flossen. Die Teilnehmenden übten intensiv, wie diese Ausrüstung korrekt verwendet wird und wie man sich damit kräfteschonend und sicher im Wasser bewegt. Viele Stunden wurden im Wasser verbracht, um Routine zu entwickeln und die notwendige Sicherheit für mögliche Einsätze zu erlangen.

Neben der praktischen Ausbildung im Hallenbad nahm auch der Theorieunterricht einen wichtigen Stellenwert ein. Behandelt wurden unter anderem Gerätekunde, die richtige Wartung der Ausrüstung, medizinische Aspekte sowie grundlegende physikalische Gesetze, die beim Schnorcheltauchen von Bedeutung sind. Besonders intensiv wurde besprochen, was beim Luftanhalten im Körper passiert, ab wann es gefährlich werden kann und worauf beim Schnorcheltauchen besonders zu achten ist.

Auch typische Beschwerden und Risiken wurden thematisiert. Dazu gehörte etwa die Frage, warum beim Abtauchen Schmerzen in den Ohren entstehen können und welche Maßnahmen helfen, Verletzungen zu vermeiden. Durch dieses Wissen sollen die Einsatzkräfte Gefahren frühzeitig erkennen und sicher handeln können.

Das erklärte Ziel des Ausbildungsteams rund um Landestauchreferent Jürgen Frühwirth ist es, aus jedem im Einsatz stehenden Rettungsschwimmer auch einen Schnorcheltaucher zu machen. Dadurch erhöhen sich die Einsatzmöglichkeiten der Einsatzkräfte maßgeblich, insbesondere bei Such- und Rettungseinsätzen im Wasser.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausbildung war das Üben verschiedener Suchmuster und Suchmethoden. Diese wurden sowohl theoretisch erklärt als auch praktisch beübt, damit die Teilnehmenden im Ernstfall effizient, strukturiert und zielgerichtet helfen können. Den Abschluss bildeten unter anderem eine Theorieprüfung sowie ein Abschlussvideo zu den Suchmethoden.

Mit der absolvierten Ausbildung wurde eine wichtige Basis geschaffen. Nun gilt es, das Gelernte in den jeweiligen Abschnitten und an den eigenen Seen weiter zu festigen, regelmäßig zu üben und in der Praxis anzuwenden. So können die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und im Einsatzfall sicher und wirkungsvoll eingesetzt werden.

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