KHD Übung der ÖWR NÖ 2025

Einsatzkräfte der Österreichischen Wasserrettung – Landesverband Niederösterreich übten am 20. September 2025 gemeinsam mit Spezialkräften der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der NÖ Rettungshundestaffel ein Katastrophenszenario. Übungsannahme war ein Hochwasserereignis mit zu rettenden Personen aus dem Wasser und Suchaktionen an verschiedenen Übungsorten. Die Polizei und die Schifffahrtsaufsicht waren mit ihren Einsatzbooten in die Übung eingebunden und sorgten für einen sicheren Ablauf. Für die Einsatzkoordination waren Mitarbeiter von Notruf 144 mit ihrer mobilen Außenstelle „Leo mobil“ vor Ort eingesetzt.

Übungsleiter Martin Scherwitzl arbeitete mit seinem Team interessante Szenarien entlang der Donau aus. Als Hauptquartier durfte das Gelände des Österreichischen Bundesheeres in Melk genutzt werden. Dort konnten Boote entsprechend zu Wasser gebracht werden und ein Blackhawk Hubschrauber des Bundesheeres Einsatzpersonal aufnehmen bzw. absetzen. Nach einer Unterweisung durch die Hubschraubercrew konnten im Zuge der Übung an der Donau Fließwasserretter vom Blackhawk zur Personensuche abgesetzt werden.

Bei der Donaubrücke wurde eine Abseilübung vollzogen und im Bereich Hafnerbach eine Suchaktion samt Bergung absolviert. Zahlreiche Ehrengäste konnten sich am Nachmittag bei einer Schauübung von der Leistungsfähigkeit der verschiedenen Organisationen überzeugen, wobei realistisch geschminkte Opferdarsteller vom Schiff „Sissi“ zu retten waren. Diverse Übungsszenarien, wie die Reanimation einer Person, die Rettung einer im Schock ins Wasser gesprungenen Person und das Retten von abgetriebenen Vermissten wurden dabei eindrucksvoll abgewickelt. Die Moderation und Erklärung der diversen Abläufe und Tätigkeiten übernahmen Nautikreferent Wolfgang Wolfsteiner und Gerhard Heilig, Referent für Sanitätswesen.

Der Präsident der Wasserrettung Niederösterreich, Markus Schimböck bedankte sich bei der Nachbesprechung für die Ausarbeitung und Organisation der Übung sowie für die Teilnahme der zahlreichen Mitglieder aller Einsatzorganisationen. Dabei wies er auf die stets herausragende Zusammenarbeit der Sicherheitsfamilie Niederösterreich hin, welche bereits im Echteinsatz beim Hochwasserereignis 2024 einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Lage darstellte.

Dank gilt den Organisatoren für die zahlreichen Vorbereitungsstunden und den Teilnehmer:innen für ihr Engagement bei der Übung.

Fotocredit: Patrick EGGER – ÖWR NÖ, Abschnitt Ybbs/Donau

Nicole SAUSENG, ÖWR NÖ, Abschnitt Perchtoldsdorf

Matthias GRABNER, ÖWR NÖ, Presse

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