Medaillenerfolg bei European Lifesaving Championships

Neue Bestzeiten, unterbotene österreichische Rekorde sowie die ersten Medaillen bei internationalen Meisterschaften der Wasserrettung seit Jahrzehnten.

Das Nationalteam der österreichischen RettungsschwimmerInnen bestritt die diesjährigen „European Lifesaving Championships“ in Polen. Sowohl bei den Bewerben im Pool als auch in den Wellen der Ostsee konnten die Athleten Österreichs mit den europäischen Nationen konkurrieren. 

Erstmalig begleiteten zwei Jugendteams die allgemeinen Klassen auf die EM – darunter Stefan Irsigler und Maximilian Doppler aus Niederösterreich. Das Leistungspotenzial der Spitzenathleten wurde durch ständigen Fokus vollstens ausgeschöpft.

Den Start der Meisterschaften markierte der Flaggeneinmarsch – die Opening Ceremony – bei der Irsigler als Flaggenträger Österreich repräsentierte. Die ersten vier Wettkampftage waren mit Poolbewerben gefüllt. Bei der Disziplin Leinenwurf („Line Throw“) gelangen dem männlichen Jugendteam sowie der Damenklasse nicht nur die Einzüge ins A-Finale, sondern auch Podestplätze. Bei diesem Bewerb wird der Schwimmer/ die Schwimmerin aus 12,5m Entfernung mit einem zuvor aufzuwickelndem Seil innerhalb weniger Sekunden an den Beckenrand gezogen. Dabei konnten der 3. Platz in der Jugend, und der 2. Platz in der offenen Kategorie errungen werden. Weiters schwamm Doppler 15 Sekunden schneller als der zuvor gültige Niederösterreichische Landesrekord im 200m Bewerb „Super Lifesaver“.

Nach einem Ruhetag zur Übersiedelung ans Meer wurden die Ocean-Bewerbe unter wandelnden Wetterbedingungen ausgetragen. Highlight für viele Athleten war der Oceanwoman/Oceanman Bewerb. Dieser besteht aus mehreren Einzeldisziplinen, die in einem Mehrkampf, ähnliche einem Triathlon, aneinandergereiht werden. Dazu zählt das Schwimmen, Rescue Board und Surf Ski Fahren sowie Laufen. 

Beendet wurden die Wettkampftage mit einer Siegerehrung sowie einer gemeinsamen Closing Party im Rahmen eines Gala Dinners. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich das Österreichische Nationalteam nicht nur sportlich, sondern auch menschlich von seiner besten Seite gezeigt hat.

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