Orange Cup 2025 – Weltrekordspektakel

Von Kanada über Südafrika bis Japan – insgesamt nahmen Nationalteams und Schwimmvereine aus 17 verschiedenen Ländern am internationalen Leistungsvergleich in Rotterdam teil. Darunter auch der Bundeskader der österreichischen Wasserrettung.

Aus Niederösterreich gingen Maximilian Doppler, Clemens Hochmayr, Stefan Irsigler und Raphael Gurschl an den Start. Neue Bestzeiten und besonders die zwei neu aufgestellten österreichischen Jugendrekorde in den Staffelbewerben Leinenwurf und Puppenstaffel stachen hervor. Alexander Havlicek (Wien) hat beim Leinenwurf mit einem unfassbar schnellen und einwandfreien Wurf, gekoppelt mit den Fangkünste von Maximilian Doppler, den 3. Platz der allgemeinen Klasse in einer Zeit von 11,60s errungen. Außerdem wurde der bestehende Rekord in der Puppenstaffel in Zusammenarbeit von Havlicek, Irsigler, Kirchgassner und Doppler um ganze 10 Sekunden unterboten: 1:34,89 min.

Zudem wurden die Niederösterreicher Augenzeugen eines Weltrekord im Finale des Bewerbes Kombinierte Rettungsübung der Herren. Dabei unterboten gleich zwei Schwimmer (Fergus Eadie (NZL) und Simone Locchi (ITA)) die bis dahin bestehende globale Bestzeit. Schlussendlich gewann der Italiener Simone Locchi um fünf Hundertstel und konnte den Weltrekord um zwei Zehntel auf 57,44s verbessern. Zuschauer aus der ganzen Welt konnten diesen selbst durch einen Livestream verfolgen. Nur wenige Minuten später konnten die New Zealand Black Fins den zweiten Weltrekord an nur einem Tag in der 4x50m Pool Lifesaver Relay unterbieten.

Nach diesem Highlight gab es genügend Möglichkeiten internationale Kontakte im Sinne des fairen Sportsgeist und der Gemeinschaft zu knüpfen. Der dreitägige Wettkampf endete für das österreichische Nationalteam mit personalisierten Schwimmanalysen und einem gemeinsamen Rückflug der Athleten nach Österreich.

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